Es gibt Dinge, bei denen man sich fragt, ob sie einen Grund haben – oder ob es wirklich nur Dilettantismus ist.
Eines davon sind die Geldautomaten der Kreissparkasse (gut möglich, dass das Problem auch bei anderen Banken auftritt – bei denen weiß ich’s nur nicht). Und zwar die Tatsache, dass ich jedesmal, wenn ich zum Automat gehe, meine Karte dreimal aufs neue einschieben und meinen PIN eingeben muss. Einmal zum Geld abheben. Einmal, um den Stand meiner Geldkarte zu sehen. Und einmal, um diese danach aufzuladen. Dank der ausufernden Ladezeiten, die jedesmal anfallen, kostet mich das bestimmt eine bis anderthalb Minuten zusätzlich.
Dies zu ändern wäre so simpel, dass es einen Grund dafür geben MUSS, dass eben das nicht getan wird. Mir fällt nur beileibe keiner ein – Sicherheitsaspekte können es eigentlich nicht sein.
Gespeichert unter: Very funny, ha ha
Manchmal lohnt es sich wirklich, in den Spam-Ordner zu schauen. Dass ich iMacs und ähnliches geschenkt bekomme, überrascht mich mittlerweile weniger, aber es gibt auch andere Nachrichten. Hier die nettesten Betreffszeilen-Stilblüten eines Tages:
- UlfsHeizung du Adonis, hast du auch e in wenig zu viel auf den Hüften
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UlfsHeizung dein Leben, dein Tee
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UlfsHeizung, der Speck geht weg
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UlfsHeizung, hast du die Beutel schon im Wasser?
Charmant, charmant… scheinbar bin ich zu dick – und Tee hilft da wohl wahre Wunder.
Gespeichert unter: Lebenserfahrung satt
Verzeiht mir die Schweigsamkeit, aber irgendwie brannte mir die letzten Wochen kein Thema so richtig auf den Nägeln… deswegen gibt’s Magerkost im Blog.
Klausurzeit ist vorbei, meine freien anderthalb Wochen auch und heute bin ich ins Praktikum gestartet. Und zwar nicht irgendwie, sondern mit knapp fünf Stunden Meeting. Denn just heute begann die Entwicklung einer neuen Software-Komponente, die ich nun quasi von Anfang bis Ende im Produktmanagement miterleben darf
Ansonsten notiere ich eine recht lockere Atmosphäre und ganz nette Kollegen. Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen…
Gespeichert unter: Musik! Musik!
Und wieder kam mal ein Stöckchen von Pascal angeflogen… und da es sich um Musik dreht, bin ich doch gern dabei. Beigefügt sind jeweils die Links zum Eintrag der CD bei www.musik-sammler.de, einem großartigen Tool zum Verwalten der eigenen Sammlung.
1. Welches war die erste Platte die du bekommen hast?
Wenn ich das nur wüsste… Bravo-Hits wären ein heißer Kandidat. Abgesehen davon möglicherweise „Ararat – Dir entgegen“. Nicht wirklich schlecht, aber definitiv nicht (mehr) meine Musik.
2. Welches ist das neuste Album in deiner Sammlung?
- Everyday Sunday – „Wake Up! Wake Up!“ (SEHR catchy Punk-Pop im Stil von Simple Plan und Konsorten. Aber macht Laune.)
- Day Of Fire – „Cut And Move“
- Spoken – „A Moment Of Imperfect Clarity“
3. Welche Platte hat dein Leben verändert?
„Das Leben verändert“ ist etwas hochgestochen. Aber meinen Musikgeschmack verändert (und überhaupt erst geformt) und zu den Saiteninstrumenten gebracht haben mich „Take Off Your Pants and Jacket“ und „Enema of the State“ von Blink 182.
4. Nenne die meistgehörte Scheibe deiner Sammlung.
Neben den beiden gerade genannten wären wohl noch das Green Day-Best-Of und „All Killer No Filler“ von Sum 41 heiße Kandidaten. Mittlerweile hat sich mein Musikgeschmack zwar verändert (und erheblich erweitert), aber über die ganzen Jahre haben die schon ordentlich Play-Counts gesammelt. Und hin und wieder kram ich sie auch heute noch wieder hervor.
5. Welche Platte hat das beste Cover?
Wenn ich drei nominieren darf:
- Black Rebel Motorcycle Club – Baby 81 (was könnte ein Plattencover besser zieren als eine Gitarre?)
- Sugarplum Fairy – First Round, First Minute (ja, ich steh auf diese s/w-Silhouetten-Rockstar-Bilder)
- Block Party – Silent Alarm (sehr edel)
6. Auf welchem Album sieht das Cover richtig beschissen aus?
- Yellowcard – Ocean Avenue (wie ein schlechtes Sofortbildkamera-Bild)
- Capewalk – Great! (ich vermute, das Design war SEHR schnell gemacht)
- Eric Clapton – Unplugged (vom Fernseher abfotografiert)
7. Nenne eine Platte die du deinem besten Freund empfehlen würdest.
Blindside – The Great Depression. Wieso meinem besten Freund? Nun, vielleicht weil sie nicht sehr eingängig ist – und jemand anderes sie möglicherweise viel zu schnell zur Seite legen würde. Aber empfehlen kann ich sie jedem. Ein fantastisches Stück Musik.
8. Welches Album würdest du deinem Todfeind andrehen?
Beatsteaks – Limbo Messiah. Denn danach wird er mich lieben.
9. Mit welchem Album würdest du versuchen eine Dame von dir zu überzeugen?
Das kommt ganz auf deren Musikgeschmack an – von Michael Bublé bis Metallica wär alles drin.
10. Welche Platte würdest du vorspielen um einem Gleichgeschlechtlichen deine Schokoladenseite zu präsentieren?
Appetite for Destruction (Guns ‘n Roses). Denn das rockt. Punkt. Und spätestens nach dem Intro von „Welcome to the Jungle“ hat wirklich JEDER die Luftgitarre ausgepackt.
11. Welche Platte versüßt dir das Autofahren?
Das wär ja langweilig, wenn’s da nur eine gäbe. Ergo: Wechselt dauernd. Wenn ich denn mal wieder Auto fahren würde, was in letzter Zeit ziemlich selten geschehen ist.
12. Gibt es ein Album, auf dem du besonders gerne mitgespielt hättest?
Hm. Einige. Ich nehme jetzt einfach mal das Livealbum von Muse: Haarp. Denn das würde bedeutet haben, zwei Tage nacheinander das Londoner Wembleystadion restlos ausverkauft zu haben und vor einer Wahnsinnskulisse eine Wahnsinns-LiveDVD eingespielt zu haben.
13. Welche Schmuckstücke verbergen sich in der Plattensammlung deiner Eltern?
Nicht viel, leider. Zwei Dutzend Schallplatten, das war’s. Darunter keiner der großen Rockklassiker – aber als kleines Kind war mir das dann auch egal und ich hab fröhlich „Oh Je-, oh je-, oh Jericho“ mitgeträllert.
14. Welche Platte aus deiner Sammlung verdient das Prädikat “peinlich”?
Eigentlich nur die Bravo-Hits. Und davon hat ja fast jeder ein Exemplar.
15. Welches Lied trällerst du vor dich hin, wärend du duschst?
Ich träller selten beim Duschen. Aber wenn hier allgemeines Mitträllern gemeint ist, wär „Let’s dance to Joy Division“ (The Wombats) momentan auf jeden Fall ein Favorit:
16. Empfiele eine Platte aus den siebzigern.
Nein, jetzt kommt kein Hippie-Peace-Woodstock-Kram – sondern The Clash mit London Calling. Wer mit dem Namen The Clash nur Punk-Rock verbindet, sollte sich dieses Album mal anhören. Und staunen über die stilistische Vielseitigkeit. Da ist wirklich von allem was dabei.
17. Empfiehle eine Platte aus den achtzigern.
Guns ‘n Roses – Appetite For Destruction. Die Definition von „Hard Rock“ – und ein dicker Klassiker mit dem legendären „Welcome to the Jungle“-Intro.
18. Empfiehle eine Platte aus den neunzigern.
Um das unvermeidliche „Nevermind“ zu umgehen, entscheide ich mich für Oasis – (What’s The Story) Morning Glory?. Und stelle fest, dass die 90er in meiner Sammlung unterproportional vertreten sind.
19. Empfehle eine Platte aus den zweitausendern.
Endlich: Muse. Absolution! Wenn das nicht genial ist, was dann?