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Heute die parametrische Optimierung (und noch so einiges anderes) erfolgreich durchgeführt.
OR lief ziemlich gut, Angewandte Info letzte Woche eher diffus (da bin ich sehr auf das Ergebnis gespannt). Jetzt fehlt nur noch BWL – aber das sollte mit der erstklassigen Stoffabgrenzung, in deren Genuss wir kommen durften, gut klappen. Das Triptychon steht schonmal.
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Letzte Nacht von der parametrischen Optimierung geträumt.
Noch bedenklicher: Im Traum hab ich sie nicht hingekriegt.
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Muss das denn sein? Die Wahlen in Amerika sind noch ewig hin – und doch werden wir (und das schon seit Monaten) täglich mit Schlagzeilen über den Wahlkampf überschüttet. Vier der sieben Top-Nachrichten bei SpiegelOnline drehn sich heute mal wieder um das unvermeidliche Thema und Strahlemann Obama grinst mich täglich aufs neue an. Ganz im Gegensatz zu McCain – der taucht irgendwie immer nur als der (böse) Gegespieler von Uns-Barack auf. Bin ich froh, wenn endlich der November rum ist.
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Mann mann, Platz 12 der Most Viewed Channels (Today) bei youtube. Ich bin ein Star. Und das alles dank Fettes Brot…
EDIT: Heute (Montag) sogar Platz 10. Und ich kann nicht verstehen, wieso die Videos der Sportis SO unbeliebt sind. Fettes Brot IST einfach nicht achtmal so gut wie die Sportfreunde. Das verstehe, wer will.
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Der zweite FEST-Tag stand am späten Nachmittag ganz im Zeichen des Regens. Und so konnten wir uns erst etwas später als geplant auf den Weg machen und verpassten das erste Drittel von KT Tunstall. Nicht so schlimm, dachte ich, da ich vorher noch nie von der Dame gehört hatte. Was sich als nicht ganz zutreffend herausstellte, denn den einen oder anderen Song kannte ich schon (aus dem Radio?). Und das war alles gar nicht schlecht, gut anhörbarer Pop-Folk-Rock – perfekt für den Sonnenuntergang.
Doch eigentlich waren wir wegen Fettes Brot da. Wobei ich gestehn muss, dass ich die gar nicht so mag. Aber erstens sind sie bekannt und kostenloser Eintritt und so… und zweitens hört man meist gutes über ihre Livequalitäten. Und tatsächlich machte es Spaß – vor allem die letzte halbe Stunde, in der die Stimmung am Höhepunkt angekommen war. Die Brote gaben sich alle Mühe und wetzten auf der Bühne umher und ihre Hintergrundband (inklusive lässiger Bläserfraktion) machte ganze Arbeit. Natürlich zündete (bei mir persönlich) nicht jeder Song, aber die großen Hits wie „Emmanuela“, „Bettina“, „Jein“ und das unvermeidliche „Schwule Mädchen“ heizten der Menge ordentlich ein – was von oben schön mitzuverfolgen war. Ich hatte nun nämlich endlich einmal eine weit oben gelegene Position am Mount Klotz (statt wie sonst vorne drin mit dabei zu sein) und allein schon der imposante Anblick einer springenden Menschenmenge von oben ist wahrlich sehenswert. Das muss von der Bühne aus noch viel außergewöhnlicher aussehen, wenn sich vor einem eine Wand aus 80.000 Leuten erhebt. Und so waren die Brote auch ordentlich geplättet von der vermutlich größten Kulisse ihrer Bandgeschichte.
Noch zu bemerken bleibt, dass trotz aller Partytrack die ernsteren und ruhigeren Songs in meinen Augen die stärksten waren („An Tagen wie diesen“ und vor allem die Gänsehaut-Nummer „Ich lass dich nicht los“).
Danach sollten Who Made Who auf der Hauptbühne spielen – die hörten sich aber bei mySpace sehr langweilig an, deswegen zogen wir Irie Révoltés auf der Zeltbühne vor. Das Zelt war allerdings gerammelt voll und so blieb nur der Platz außerhalb, wo der Sound nicht optimal und etwas leise und auch die sicht eingeschränkt war. Egal, die Stimmung war klasse und die Band mit ihrem deutsch-französischen Ska-Reggae-Dancehall-Mix auch ganz gut. Ok, jeder zweite Song klingt gleich – aber das ist ja nicht so schlimm, wenn der Rest passt.
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Klausurenzeit, das bedeutet auch immer FEST-Zeit. Zwar ärgerlich, dass das immer zusammenfallen muss – so kann man nicht das ganze Wochenende in der Klotze verschimmeln, sondern muss sich die Zeit etwas einteilen.
Wie dem auch sei, dieses Jahr war die Auswahl der Bands eine Spur kleiner ausgefallen – verständlich nach den Erfahrungen des letzten Jahrs, als es bei den Headlinern Beatsteaks und Fanta 4 einfach viel zu voll war. Und so sind die Sportfreunde Stiller dieses Mal die einzige Band, die ich unbedingt sehn will.
Ich kam kurz nach sechs an und kam damit gerade rechtzeitig zu Futile, einer Band aus der Region. Und so klangen sie irgendwie auch: Ganz nett, die Songs passen schon – aber irgendwie etwas langweilig. Und so plätscherte ihr härterer Rock mit sanfter Stimme und bombastischen Songtiteln so vor sich hin.
Bis danach Revolverheld die Bühne enterten. Ich ging mit sehr niedrigen Erwartungen an ihren Auftritt ran – und das war gut so. Denn sie sind tatsächlich so schlecht, wie ich vermutete. Es ist ja nicht so, dass sie sich keine Mühe geben würden, ganz und gar nicht – da wird gerockt und gesprungen, dass es eine Freude wäre. Wenn, und das ist das Problem, ihre Songs nicht völlig unterirdisch wären. Sind sie aber leider. Vielleicht hat’s ja der MTV-Generation gefallen.
Dann waren aber endlich die Sportfreunde dran, mit einer sehr grünen Bühnendeko (Gitarre, Bass, Verstärker – alles grün). Und sie legten einen super Start mit „Tage wie dieser“, „Wellenreiten 54“, „Heimatlied“ und „Wunderbaren Jahren“ hin. Leider konnte ich den nicht so genießen, da es zu Beginn im vorderen Wellenbrecher wieder mal zu voll war und deswegen viel gedrückt und geschoben wurde. Zum Glück legte sich das nach 15-20 Minuten und ich konnte das Konzert doch noch genießen. Dabei stellte ich fest, dass sich die Sportis (gewollt oder ungewollt) so einiges von den Beatsteaks abgeschaut haben. Allem voran der DJ, der immer wieder (in meinen Augen zu oft) zwischen den Song HipHop-Beats vom Stapel ließ. Abgesehen davon ein schönes Konzert einer recht sympathischen Band, deren musikalischen Begrenzungen allerdings deutlich zu merken waren – die Bridge besteht bei der Mehrzahl der Songs nunmal aus Akkordgeschrubbel, über dem Keyboard-Melodien (leider vom Band) eingespielt werden. Einfallsreich ist das nicht, aber ich mag die Sportis und ihre Songs einfach. Viele andere vermutlich auch – und deshalb funktioniert’s. Es gab auch mal wieder einen schönen Sternenhimmel (genauer gesagt erstrahlte der ganze Mount Klotz bei „Siehst du das genauso?“ vor Feuerzeugen und leuchtenden Handy-Displays – immer wieder ein riesiger Anblick). Und so konnte ich auch über den nicht optimal abgemischten Sound hinwegsehn.
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Neulich gesehn und nicht schlecht gestaunt: Xobni, ein sehr, sehr mächtiges Outlook-PlugIn. Das kleine Ding kann so allerhand. Kurz gesagt, legt es dir zu jeder Person, mit der du mal per eMail kommuniziert hast ein Profil an
Auf diesem kann man dann so allerhand sehn: Welche gemeinsamen Kontakte ihr habt (u.A. durch das Vorhandensein von CC’s), natürlich eure gesamten Kommunikationsverlauf und sämtliche Dateien, die versendet wurden. Dann noch Telefonnummern, die aus Visitenkarten oder dem Nachrichtentext extrahiert wurden und (ganz besonders schöne Spielerei und sicherlich auch nützliches Tool zum Optimieren des eigenen eMail-Zeitaufwands) Statistiken ohne Ende: Wann du (oder der Partner) bevorzugt eure eMails geschrieben habt, wie lange die Antworten auf sich warten ließen (abhängig vom Wochentag), wie lange du zum Verfassen der Mails gebraucht hast, etc.
Doch die erste Faszination wich sofort ziemlichen Bauchschmerzen, was die Macht der Daten, die sich daraus gewinnen lassen, angeht. Dazu muss man wissen, dass mich Datenschutz normalerweise völlig kalt lässt (und ich Panikmache hasse) – aber das hier ist nochmal ein ganz anderes Level als das bisher dagewesene. Vergiss StudiVZ und Dinge, die über Google über dich herausgefunden werden können – denn das sind Sachen, die du freiwillig zur Verfügung stellst und über die du Kontrolle hast (und nebenbei recht unsensible Daten). Aber die gesamte eMail-Konversation freiwillig überwachen zu lassen? Wow, da steckt wirklich viel dahinter. Sehr viel. Über DIESES Profil wär so mancher dankbar.
(Da ich allerdings Thunderbird und kein Outlook benutze, kommt das Teil für mich eh nicht in Frage. Zum Glück – denn reizen würde es mich natürlich schon.)
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Anders kann ich kaum über die Regelungen unseres Studiengangs bezüglich freiwilligen Zusatzleistungen reagieren.
Ich will doch gar nichts Großartiges – sondern einfach meine Uni-Sprachkurse als Zusatzleistung anerkannt bekommen, damit der ganze Kram nachher im Zeugnis steht. Das soll ja nichtmal in die Note eingehn und ich will damit auch keine andere Vorlesung ersetzen, sondern einfach nur dastehn. Aber da stellen sich dann alle quer: Die Dame im Studienbüro kann mir nur sagen, dass Sprachkurse bei uns nicht anerkannt werden.
Nun gut, wende ich mich lieber mal an Leute, die Ahnung haben: Unsere Studienkommission. Schwierig sei das, ist die Antwort. Früher, im Diplomstudiengang konnte das der eine oder andere mit viel Hartnäckigkeit und Glück noch durchboxen. Aber bei Bachelors sind als Zusatzleistung nur komplette Module mit mindestens neun Leistungspunkten erlaubt (entspricht vom Umfang drei Sprachkursen bzw. zwei Vorlesungen mittleren Aufwands) – nur sind damit bloß „offizielle“ Module gemeint und ein Modul „Sprachen“ gibt es nicht.
Noch interessanter die Auskunft des Modulhandbuch-Koordinators: Zusatzleistungen außerhalb des Studienplans sind nicht erwünscht. Das war natürlich nicht sein Wortlaut – aber das, was man zwischen den Zeilen als Fazit raushören konnte. Schuster, bleib bei deinen Leisten – und mach ja nichts freiwillig. Zumindest nichts, was nicht mit Informatik oder Wirtschaft, sondern lebenspraktischen Dingen zu tun hat.
Doch dann fiel mir vorhin ein Flyer des „House of Competence“ der Uni in die Hände, Thema Schlüsselkompetenzen. Und da fiel folgender Satz: „Mit der Einführung der neuen Studiengänge ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen verbindlich in die Studienpläne aufgenommen worden. In der Regel sind dafür insgesamt 6 ECTS-Punkte vorgesehen. [...]„. Interessant. Eine kurze Recherche auf der HoC-Website ergab eine ähnliche Information: „Die Musterstudienordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität Karlsruhe (TH) sieht im Bachelorstudiengang eine Mindestanforderung von 6 ECTS-Punkten für Schlüsselqualifikationen vor.“ Erinnerung: Es ist nicht nur so, dass wir keine verbindliche Mindestanforderung haben – wir dürfen diese Schlüsselkompetenz-Kurse nichtmal einbringen. Verrückte Welt. Und dabei sind wir einer der ältesten (wenn nicht sogar der älteste) Bachelor-Studiengänge hier an der Uni – an dem Drunter und Drüber einer Umstellungsphase kann es wahrlich nicht mehr liegen.
Jedenfalls hat ein Abweichen von der Norm normalerweise einen Grund – mir mag nur beim besten Willen keiner einfallen. Schlüsselkompetenzen lenken wohl zu sehr vom „normalen“ Studieren ab…
Gespeichert unter: Nicht für das Leben, für die Uni lernt man, Very funny, ha ha
Unser Professor für Angewandte Informatik hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Und die neun Jahre in Amerika haben merklich abgefärbt. Zusammen mit den englischsprachigen Vorlesungsfolien und der eigentlich deutschsprachigen Vorlesung ergibt das einen ganz weirden Mix. In the following einige Aussprüche, die mir allein in den last thirty minutes der heutigen Vorlesungen bittersweet aufgestoßen sind. Es ist durchaus probable, dass ich sie in meiner obligatorischen „Geschichte des Semesters“ nochmal comprisen werde.
Natürlich matters das Business, aber die Technologie ist in meinen Augen genauso wichtig.
Sie sollten begreifen, wie powerful das ist.
Wenn ich ein Problem mit meinem Auto habe, gehe ich zu meinem Dealer und der programmiert es mir neu.
Das zeigen ich Ihnen hier nochmal, weil ich die Folie das letzte Mal nur geflasht hatte.
Doch der beste, der allerbeste Spruch war folgender:
Sie brauchen einen Switch in Ihrem Mindset…
Zu deutsch: Sie müssen umdenken. Nicht mehr und nicht weniger – aber statt diesem einfachen Wort lassen sich natürlich vorzüglich blumige englische Begriffe aneinanderreihen. Furchtbar und gleichzeitig sehr amüsant. Ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte.
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Leider nicht mit ganz so vielen Anspielungen auf die Großdeutsche Geschichte wie gewohnt, aber immer noch beste Comedy: Eine weitere Folge von Grissemann & Stermann.