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Wow. Ich bin auf Platz 71 der „Most Viewed Channels Today (Germany)“ bei youtube. Geschafft hab ich das mit meinen Ärzte-Videos von gestern, die in den letzten acht Stunden 2.170 Leute sehen wollten (und ich prognostiziere, dass das bis heut Abend noch mehr werden). Das meistgesehene davon haben in diesen acht Stunden im Schnitt immer 4,5 Leute gleichzeitig gesehn. Ich glaub, dafür geh ich mir jetzt nen Keks kaufen…
EDIT (Sonntag, 22:00): Platz 35 mit heute 5.579 Views. Wahnsinn, ich werde zum Star.
Und damit der Post sich auch lohnt, noch eine Feststellung aus der Kategorie „Die Welt ist seltsam“: Ich bin seit drei Tagen mit kaputtem Rücklicht am Fahrrad unterwegs (ja, das Vorderlicht geht noch – ganz ohne Licht würd ich nur im Notfall fahrn). Und hab in der Zeit in Karlsruhe mehr Polizisten gesehn, als in den fünf Monaten vorher. Als hätten sie sich gegen mich verschworen, steht an jeder zweiten Ecke eine grüne Minna oder zwei Polizisten unterhalten sich angeregt am Straßenrand. Und ich muss immer einen auf Unschuldslamm machen, schnell abspringen und bis zur nächsten Kurve schieben. So ähnlich muss sich ein Ladendieb auf dem Weg zur Tür fühlen – es scheint einen jeder zu beobachten.
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Hinter diese Aussage muss ein Fragezeichen. „Die cleverste Band der Welt“ trifft es aber mit Sicherheit. Und zwar clever in zweierlei Hinsicht. Zum einen zieh ich vor ihrem Marketing-Berater den Hut. Was Merchandise-Vielfalt angeht (egal was es ist, es verkauft sich wie warme Semmeln. Und es sind echt kreative Stücke dabei – ich denk nur an das legendäre „Jag Älskar Sverige“-T-Shirt, auf dem die Umrisse von Italien abgebildet waren… und das bemerkte jeder erst beim zweiten Hinsehn), aber auch für das Kreieren eines Images, das völlig unkaputtbar ist. Was die Ärzte auch tun und sagen – es ist Kult. Egal wie sehr sie einen Song verbocken, das Publikum jubelt. „Ihr seid ganz schön berechenbar!“ rief Farin den Fans zu, als schon zwei Gitarenakkorde von „Zu spät“ ausreichten, um die ganze Halle zum Klatschen zu bringen. Und wer weiß, wie ernst er es gemeint hat. Das war ein Punkt, der mir gestern Abend beim Gastspiel von Die Ärzte in Karlsruhe auffiel. Die ganzen postpubertären Witzeleien und – für sich betrachten eigentlich recht flachen – Sprüche, machen den Dreien auf der Bühne sichtlich Spaß… sind aber fester und erwarteter Bestandteil der Show. Die Ärzte in ernst, das darf es nicht geben. Und so werden weiter fleißig Zoten gerissen, während die musikalische Sorgfalt vor allem von Farin Urlaub arg lax genommen wird. So alt und senil kann er mit Mitte vierzig noch nicht sein, dass ihm bei jedem dritten Lied eine halbe Strophe Text flöten geht (und dann spontan mit „lalaa“ oder halbwegs kreativen Füllmaterial ausgebessert wird – die Menge tobt) oder die Akkorde entfallen. Dass er das letzte mal eine Gitarre gestimmt hat, muss auch schon eine Weile her sein – zumindest misslang das vor „Pflegeleicht“ gehörig. Aber als Rockstar hat man ja immer eine Ersatzgitarre bereit…
Doch so negativ das alles auch klingt, das Konzert hat Spaß gemacht. Zu recht verkaufen Die Ärzte die Hallen ein halbes Jahr im Voraus aus – eine Rockshow von zwei eindreiviertel Stunden mit aktiver Publikumsbeteiligung und Unterhaltungswert kriegt man nun mal von keiner internationale und erst recht keiner deutschen Band geboten. Da wird meist der übliche 90-Minuten-Stiefel runtergespielt, „Hello“, „Goodbye“ und „We love Germany!!!!111“ inklusive.
Nun gut, wo war ich stehengeblieben? Ach ja, beim Konzert selbst. Und ich fürchte, ich muss gleich noch mal vom Thema abkommen. Denn eins ging mir gehörig gegen den Strich: Wieso kann man in einer 9.000 Leute fassenden Halle keine Wellenbrecher installieren? Ein riesiger Aufwand wäre das doch bestimmt nicht – und es würde dafür sorgen, dass man auch im vorderen Bereich Luft zum Atmen und vor allem Platz zum bewegen und ruhig stehen hat. So war das erstmal ein riesiges Gedränge, bis dann nach einer halben Stunde einige eingesehen haben, dass das eher nichts für sie ist und sich die Situation besserte.
Und nochmal zurück zum Konzert: Es gab natürlich einige Highlights. Zu denen zählten auf jeden Fall „Radio brennt“ (inklusive einer halben Version von „Jag Älskar Sverige“ mit Bela an den Bongos), „Nie gesagt“ (das als Live-Version wirklich sehr schön und eine echte Rarität ist), „Allein“, „Wir sind die besten“ (ich liebe diesen Song) und wie immer „Zu spät“.
Erwähnenswert war vielleicht noch die Campino-Laola (auf die Frage, welcher Deutsche denn noch reicher sein könnte, als sie, fiel Farin und Bela unisono nur Campino ein) und dass Bela uns fortwährend als „Stuttgart“ angesprochen hat, was mir recht wenig ausmachte, dem Rest des Publikums allerdings mehr
Ein schöner Abschluss dann mit „Zu spät“ inklusive „Blaue Rindlederschuhe“ (remember „Blue Suede Shoes“ von Carl Perkins/Elvis?) aus Karlsruhe. Moment, nein: Der Abschluss bestand in „Vorbei ist vorbei“, das als Playback aus den Lautsprechern ertönte – was man bei scharfem Hinsehn schon beim Gitarrenintro erahnte und was dann spätestens in der zweiten Strophe klar wurde, als die drei die Instrumente weglegten.
Danach ergatterte ich mir noch einen der Ärzte-Becher als Entschädigung, da ich auf ein T-Shirt verzichtete und machte mich mit dem Radl auf den Heimweg.
Das Schedule der Bands wurde nun bekannt gegeben… und es gibt drei ärgerliche Überschneidungen (der „Sieger“ immer als erster genannt):
- Beatsteaks vs. Jan Delay & Disko No.1
- Black Rebel Motorcycle Club vs. Radiohead
- The Kooks vs. Nada Surf
…und eine herbe Enttäuschung: Millencolin werden am Sonntag mittags um 15:15 Uhr mit einer läppischen Dreiviertelstunde Spielzeit abgespeist. Meiner Meinung nach ein Unding eine derart etablierte und nicht wirklich unbekannte Band so zu verheizen – wenn man bedenkt, dass Rise Against den Slot nach ihnen bekamen und nie gehörte Namen wie „Rodrigo y Gabriela“ und „Paul Heaton“ am Samstag spätere und längere Slots spielen.
Ansonsten bin ich aber halbwegs zufrieden und werde den Freitag komplett auf der Blue Stage, den Samstag komplett auf der Green Stage und den Sonntag einmal (für die Subways) von Green auf Blue und danach wieder zurück wechseln. Damit stehn 6 Must-see-Bands, 5 Wäre-nett-Bands und 3 Wenn-Zeit-und-Lust-Bands auf meinem bewährten subjektiv angepassten Plan:
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Da Pascal mich mal wieder mit nem Stöckchen beworfen hat, mach ich das eben mal wieder…
4 Jobs, die du in deinem Leben hattest
- Aktuell: Übungsaufgaben für die Zweitsemester ausdenken, samt Musterlösung und abschließender Präsentation dieser.
- In naher Zukunft: Praktikum bei einem Karlsruher mittelständischen Unternehmen, das Software für andere Unternehmen zur Verwaltung ihrer Kundenbeziehungen produziert. Was ich da genau machen werde, sehn wir dann – ich bin jedenfalls im Produktmanagement tätig.
- Und dann waren da noch: Daten-von-einem-uralten-in-ein-neues-System-übertragen-Sklave als Sommerjob.
- Und hin und wieder Mathe-Nachhilfe.
4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst
- Stirb Langsam 1
- Stirb Langsam 2
- Stirb Langsam 3
- Stirb Langsam 4.0
Spaß
Nehmen wir die vier mal zusammen auf Platz 1, dann folgen ihnen: The Rock, Sieben und Last Boy Scout.
4 Orte, an denen du (gern) gewohnt hast
- Karlsruhe – seit anderthalb Jahren. Ich wohn zwar im Wohnheim, das heißt größtenteils ohne Luxus, aber dafür ist die Stadt recht schön mit vielen Grünflächen und vor allem absolut perfekt für Fahrradfahrer.
- Beilstein – wo ich den allergrößten Teil meines Lebens und auch die ganze Schulzeit verbracht hab. Schon etwas abgelegen (das hab ich in den letzten Jahren immer deutlicher gemerkt), aber dafür traumhaft um Weinberge geschmiegt gelegen.
- Heilbronn-Horkheim – allerdings weiß ich davon absolut nichts mehr, da ich nur die anderthalb ersten Jahre meines Lebens dort verbracht hab. Aber den Fotos nach zu schließen, war’s dort gemütlich.
- Und mehr hab ich bisher nicht anzubieten, bin ein ziemlich sesshafter und heimatverbundener Mensch
4 TV-Serien, die du gerne anschaust
- Stromberg – definitiv das beste, das das deutsche Fernsehen seit Jahren zu bieten hatte. Intelligente Comedy, die sogar lustig ist. Freu mich auf Staffel vier.
- Quiz Taxi – läuft fast immer beim Abendessen, da komm ich kaum drum herum.
- Ich schau nicht oft fern, deswegen waren das eigentlich schon die mehr oder weniger regelmäßig geschauten. Manchmal Simpsons, wenn es halt grad eh läuft, die Sportschau, früher manchmal King of Queens und Wer Wird Millionär.
4 Plätze, in denen du im Urlaub warst
- USA – San Francisco, Nord-Kalifornien, Salt Lake City, Wyoming. Und es gibt noch so viel zu sehen… faszinierendes Land.
- Italien – Toskana. Zweimal dagewesen.
- Frankreich – Côte d’Azur. Ebenfalls zweimal
- Spanien – Nähe Barcelona.
Es gibt natürlich noch mehr, dann noch ein paar Großstädte und natürlich auch Orte in Deutschland.
4 Webseiten, die du täglich besuchst
- www.google.de
- www.sound7.de
- www.wikipedia.de
- Und dann noch die Website von unserem Studienjahrgang, Hotmail.com und LEO.org.
4 deiner Lieblingsessen
- Pizza, am liebsten Schinken.
- Spätzle mit Schweinelende
- Käsespätzle
- Dampfnudeln
4 Plätze wo du gerne im Augenblick sein möchtest
Ähm…
- Für ein paar Tage an irgendeinem abgelegenen Ort, wo die Sonne scheint und es sich gut chillen lässt. So wie am Wochenende in Aidlingen.
- Für ne Zeit in irgendeiner (vorzugsweise amerikanischen oder britischen) Metropole, da mich trotz aller Heimatverbundenheit manchmal auch ein klein wenig die Abenteuerlust packt.
- Auf den Bühnen dieser Welt oder zumindest im Proberaum – wieso ist es so schwer eine gute Band zu finden, die auch zu einem passt?!
- Und ein vierter Ort fällt mir grad nicht ein.
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Ich möchte die Gelegenheit nutzen und an prominenter Stelle (jahaa – nicht jeder schafft es auf den UlfsHeizung-Blog) ein wenig Reklame für eine neue, frische Band machen. Die vier äußerst sympathischen Jungs nennen sich Ed Hornby (ich hab mir sagen lassen, dass der Name keine tiefere Bedeutung hat) und machen Musik, bei der es mir schwer fällt, direkte Referenzen zu nennen – es hat jedenfalls irgendwas mit Rockmusik zu tun. Hörproben gibt es bei mySpace und seitdem ich letzten Freitag die Chance hatte, einem ihrer sagenumworbenen und sagenhaften Gigs beizuwohnen auch in gewohnter Qualität zahlreich auf youTube.
Vertraut einfach mir als Musikexperten…
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Inaussichtstellen eines zukünftigen empfindlichen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss zu haben vorgibt.
Herrlich. Ich liebe die Juristen.
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- www.google.de
- www.youtube.com
- www.ebay.de
- www.google.com
- www.yahoo.com
- www.wikipedia.org
- www.studiverzeichnis.com
- www.web.de
- www.gmx.net
- www.live.com
(laut www.alexa.com)
Überrascht hat mich die Rangliste nicht. Ich hätte höchstens zwei Websites anders eingeschätzt: Zum einen Yahoo, dem ich nicht so viel Popularität zugetraut hätte (was hat Yahoo eigentlich zu bieten? Die eMail-Adressen nutzen nur wenige, genauso wie den Messager – und es tauchen mit web.de, gmx und live.com noch drei weitere Portale in der Liste auf, die ich als deutlich populärer eingeschätzt hatte) und zum anderen Wikipedia, das ich noch locker drei Plätze weiter oben erwartet hätte. Aber gut möglich, dass das nur unter Studenten und anderen Angehörigen der oberen Bildungsschichten so häufig genutzt wird.
Global gesehen überrascht mich Yahoo noch viel mehr – mit der Nummer 1!
- www.yahoo.com
- www.google.com
- www.youtube.com
- www.live.com
- www.msn.com
- www.myspace.com
- www.wikipedia.org
- www.facebook.com
- www.blogger.com
- www.yahoo.co.jp