Gespeichert unter: Nicht für das Leben, für die Uni lernt man, Unzufrieden, unzufrieden!
Der Endspurt ist hiermit offiziell eingeleitet – in genau zwei Wochen steht die erste Klausur ins Haus. Das heißt, ich bin mittlerweile seit drei Wochen ernsthaft am Lernen, seit letzter Woche in Vollzeit (täglich zwischen acht und zehn Stunden brutto – und teilweise fürchterlich uneffektiv – in der Uni)… und langsam nervt es.
Angewandte Informatik gab den Startschuss (und wird am 22.02. die vorerst letzte Klausur sein – ich lern nämlich umgekehrt chronologisch) und war wirklich angenehm: Fast keine schwierigen Themen, ordentlich auswendiglernen und am Tag davor kurz auffrischen und das müsste gegessen sein.
Danach war Theoretische Informatik an der Reihe und zack! stiegt das Niveau ins Unermessliche. Quasi das krasse Gegenteil: Fast kein Auswendiglernen und auch nur wenige „Standard-Runterrechnen“-Aufgaben, dagegen ist sehr viel Verständnis und Durchblick gefragt und – von uns Inwis aufgrund mangelnder mathematisch-logischer Erfahrung besonders gefürchtet – viele Beweise (klare „Favoriten“ sind NP-Vollständigkeitsbeweise und alles, was mit der universellen Sprache/Diagonalsprache zu tun hat).
Zu behaupten, das nun zu „können“, wäre ein krasser Euphemismus, aber der Zeitplan sagte: Nun ist BWL dran. „Endlich“, dachte ich, da ich dachte, dass mir das Spaß machen würde. „Oh je“, stellte ich nach kurzer Zeit fest: Ich hatte dieses Fach unterschätzt. Das Verständnis war eigentlich nicht das Problem, vielmehr die Zeit, die für’s Durchackern des Skripts und der Übungsaufgaben draufging. Und als ich heute endlich das erste Mal Klausuren gerechnet hab, merkte ich, dass da noch viel Übung ins Haus steht.
Nur wann? Denn der Zeitplan grinst hämisch und sagt: „Morgen fängst du mit StatistikII an!“. Davor würde ich mich liebend gern drücken, da ich dieses Fach erstens ums Verrecken nicht leiden kann, mich zweitens aufgrund dessen das ganze Semester über kaum damit beschäftigt hab (keine Vorlesung und nur zwei Tutorien besucht, während denen ich um ein Haar eingeschlafen wäre, selbstverständlich auch keine Übungsblätter gemacht) und es drittens Erfahrungsberichten zufolge eine der schwersten Klausuren des ganzen Studiums sein soll. Autsch.
Aber da muss man wohl durch. Immerhin heißt es, dass dann erstmal der härteste Teil des Studiums vorbei sein soll. Verdächtig nur, dass Fünft- und höhere Semester dann plötzlich doch was anderes behaupten…
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Das Intro und die Strophe waren, sind und bleiben mindestens das allerbeste Gitarrenriff aller Zeiten:
(The Killers – „Mr. Brightside“)
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“Are you dead or alive?
Busters rock this town tonight!
Are you dead or alive?
Take a chance, take a dance!”
Das war das Motto des gestrigen Abends. Genau, die Busters waren da. Wie jedes Jahr im Januar, haben sie auch dieses Mal Station im Karlsruher „Substage“ gemacht (und den zum sechsten Mal in Folge ausverkauft, wie der Statistiker stolz verkündete). Und diesmal war auch ich dabei. Ich hatte mir im Vorfeld länger überlegt, ob ich hingehn solle, denn ich hatte ihre Musik in letztes Zeit wenig gehört (auf denen neben ihren großen Hits auch immer einiges Füllmaterial ist). Nichtsdestotrotz sind sie die bekannteste Ska-Band Deutschlands (aus Wiesloch übrigens, da wo immer Stau auf der A6 ist) und die Gelegenheit sollte man sich als jemand, der dieser Musik nicht abgeneigt ist, eigentlich nicht entgehen lassen.
„Summertime is back in town,
Time to get your scooter out.
Winter days so far away,
Take you for ride.”
Ja, die 12 Ska-Maniacs auf der Bühne schafften es mühelos, den ganzen Laden zum Springen und Tanzen zu bringen. Die Bühnenshow war erstklassig und die Band ließ sich ihre gute Laune wirklich anmerken (Sänger Ron ließ es sich nicht nehmen, einem Besucher desöfteren die Digicam abzuluchsen und Videos von der Bühne aus zu machen). Ska ist nun mal Tanzmusik, da störte es auch nicht, dass in jedem zweiten Song dicke Bläser-Soli eingebaut wurden. Und so war es weitestgehend ein sehr kurzweiliger Abend, nur zur Mitte des Konzerts zog es sich teilweise ein wenig, da dort die weniger bekannten Songs gespielt wurden. Doch nicht lange und es folgte wieder Hit auf Hit (vermisst hatte ich nur „Rude Vibrations“ und „Rivers of Babylon“, ganz stark waren „Dead or alive“, „Mickey Mouse in Moscow“, „Like This“ und „Summertime“).
„Enjoy yourself, enjoy yourself,
It’s later than you think!”
Ich Trottel hatte natürlich vergessen, den Akku meiner Digicam vorher zu laden. So hat’s nur für zwei Videos gereicht. Eines davon hier, das andre wie immer auch bei youtube.
„Drink Whiskey ‘til I drop,
drink Whiskey ’til I drop,
drink Whiskey ‘til I drop!”
Was soll ich sagen, die Erwartungen wurden voll erfüllt: Zweieinviertelstunden pausenlos Skanken tun sehr gut, wenn man eine Woche hinter sich hat, die im Wesentlichen aus in-der-Bibliothek-Sitzen und Lernen bestand. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!
Am Rande bemerkt: So angenehm es auch ist, sich nach nem Konzert einfach sein Rad zu schnappen und heimzufahren, so unangenehm ist es bei Eiseskälte und nassgeschwitzt, ein Gefühl wie nackt im Schneesturm zu stehn. Zum Glück hatte ich es ja nicht weit…
Ich wusste das Rauchverbot übrigens sehr zu schätzen (war seitdem noch nicht dort gewesen) – gerade im Substage, in dem die Luft wegen der enorm niedrigen (und für die größeren Musiker auf der Bühne fast schon gefährlichen) Decke sowieso schon nach kurzer Zeit zum Schneiden ist, ist es sehr angenehm, nicht auch noch Rauch ins Gesicht geblasen zu bekommen.
“Stay rude, that’s my advice!”
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Pascal hat mich mal wieder mit einem Stöckchen beworfen und ausnahmsweise
nehme ich das tatsächlich auf.
Die Regeln sind einfacher als sie sich anhören:
Der Titel der Band wird durch die Überschrift des ersten Artikels unter diesem (Zufalls-)Link bestimmt: http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random
Der Name des Albums ergibt sich aus den letzten vier, fünf Wörtern des letzten Zitats auf dieser (Zufall-)Seite: http://www.quotationspage.com/random.php3
Das Albumcover ist schon schwieriger: Aus lizenzrechtlichen Gründen sollte man nur CC-lizenzierte Bilder mit Bearbeitung und Weiterverbreitung wählen, deshalb tu dies:Man benutze nochmal den Zitatszufallsgenerator und nehme das erste Nomen im ersten Zitat. Das füge man dann an der Stelle anstatt des Wortes SUCHBEGRIFF in den folgenden Link ein und nehme dann das dritte Bild, welches angezeigt wird: http://www.flickr.com/search/?q=SUCHBEGRIFF&l=deriv&ss=0&ct=0&s=int
Wichtig: Nicht erst auf den Link klicken (darum ist der nicht klickbar) und dann in die Suchmaske den Suchbegriff eingeben, denn sonst verwirft Flickr einfach wieder den “Nur CC-Bilder, die man bearbeiten darf”-Filter.
Und nun hab ich mich mangels Photoshop- (bzw. bei mir Gimp-)Kenntnisse sowie guter Schriftarten abgequält und mich vom Lernen abhalten lassen. Das Ergebnis sieht ziemlich nach Romantik-Geschnulze aus (Interpretin ist eine ehemalige Miss Teen USA):

Wenn jemand mag, darf er das Stöckchen gerne weiterführen…
Tatsache! Ich weiß auch nicht, wie ich das so lange übersehen konnte – bin erst durch eine StudiVZ-Gruppe drauf gestoßen. Aber die Ähnlichkeit ist verblüffend:

(Falls ihr euch jetzt fragt, wer wer ist: oben Biergit Kraft und unten der Tommie
)
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…Und so geht das schon seit drei Stunden. Ein Mitbewohner hat ein Paket gekriegt, das auf dem Gang steht, weil er immer erst spätabends heimkommt. Seltsam daran nur: Es piept. Und zwar ohne Unterlass. Noch dazu ist es in Zeitungspapier eingewickelt. Wir anderen rechnen jedenfalls fest damit, jeden Moment zu sterben – zerfetzt von einer schrecklichen Bombe.
Solange das allerdings nicht geschieht, geh ich die Wände hoch – schließlich will unsereins lernen und ein konstantes Piepsen N-E-R-V-T dabei kolossal.
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Ja, es ist wieder Lernzeit. Angewandte Info mussten wir mittlerweile aus Zeitgründen schon als „ausreichend gelernt“ einstufen, nun ist Theoretische Info an der Reihe – und ja, das ist teilweise tatsächlich so ätzend, wie es klingt. Folgenden Cartoon verstehen vermutlich nur Eingeweihte:
Gefunden bei xkcd.
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Songwriting at it’s finest:
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Da nun die Zustimmungsfrist vorbei ist und ihr hoffentlich alle brav eingewilligt habt, wird es höchste Zeit, unsere Daten wieder für uns zurückzuholen. Das wollen die Holtzbrinks natürlich nicht und deshalb müssen wir uns auf eine weite Reise machen…
- Ganz nach unten scrollen… egal, auf welcher Seite man gerade ist.
- In der Leiste, in der auch die Links zu den AGB, Presse usw. sind, auf „DATENSCHUTZ“ klicken.
- Auf der nächsten Seite „DATENSCHUTZ-ERKLÄRUNG“ anklicken.
- Auf der darauffolgenden Seite auf „EINSTELLUNG ZUR VERWENDUNG MEINER DATEN“ klicken.
- Auf der nächsten Seite alle Häkchen entfernen und speichern.
Und schon haben wir unsere Ruhe und können in Frieden weiterheulen, wie böse die Welt doch ist.
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Falls du dies hier liest und ein Drummer aus Karlsruhe bist, der gerade eine Band sucht: Melde dich!
(Das selbe gilt, wenn du jemanden kennst, auf den die Beschreibung zutreffen könnte.) Gitarrist und Bassist (meine Wenigkeit) sind vorhanden, jede Menge Motivation ebenfalls. Fehlt nur noch der Rhythmus-Fabrikant…
