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1. Muse
Mehr oder weniger zufällig bei RAR gesehen und sofort begeistert gewesen – grandiose Musik, apokalyptisch, verzweifelt, euphorisch, hart, soft, mit Prog-Einschlag und definitiv kein Drei-Akkorde-Rock. Und live unschlagbar…
2. Sugarplum Fairy
Noch so ein RAR-Produkt, dann noch mal beim FEST erlebt und von den Alben genauso überzeugt gewesen. Zwischen Mando Diao, Oasis und den Kooks angesiedelt, kann man die Schweden gerade so noch als Rockband bezeichnen – aber diese Rolle erfüllen sie mit Bravour.
3. John Reuben
Das war das Jahr der Live-Entdeckungen (Springtime/HFF), dieser HipHopper rockt! Dabei ist das eigentlich gar kein reiner HipHop, sondern ein bunter Mix aus diversen Stilrichtungen. Definitiv hörenswert, auch wenn man sonst härtere Gitarren bevorzugt.
4. Disciple
5. Verra Cruz
6. Thousand Foot Krutch
7. Project 86
8. Waiting For Steve
Sonderpreis: Wiederentdeckung 2007:
Beatsteaks. Eine Band, die jeder schon kannte und zu schätzen wusste – ich natürlich auch. Nicht umsonst hatte ich auch schon drei CDs von ihnen im Regal stehn. Dann kam im Frühling „Limbo Messiah“ raus – und enttäuschte meine hochgesteckten Erwartungen grandios. Ganz großer Müll war das im Vergleich zu früher. Dachte ich Esel. Doch dann kamen Rock am Ring und Das Fest und ich war hin und weg. Und wagte mich noch mal ans neue Album; und tatsächlich: nach dem x-ten Anlauf machte es *klick* und ich verstand dieses ungemein störrische und doch geniale Album plötzlich. Eine grandiose Live-Band.
Morgen: Die größten Enttäuschungen 2007.
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1. Die Ärzte (Rock am Ring & solo in Stuttgart)
Was soll ich sagen, meine ersten Ärzte-Konzerte. Wer wäre da nicht begeistert?
2. Beatsteaks (Das Fest & Rock am Ring)
Was soll ich sagen, meine ersten Beatsteaks-Konzerte. Wer wäre da…
3. Disciple (Christmas Rocknight – Sidestage)
Sehr intensiver und emotionaler Gig auf der winzigen CRN-Sidestage. Da mutiere sogar ich für ne Stunde zum Headbanger und Hardcore-Freak…
4. Muse (Rock am Ring)
5. Wir sind Helden (Rock am Ring)
6. Claas P. Jambor (unplugged in Ostfildern)
7. Billy Talent (Rock am Ring) (musikalisch ziemlich unterdurchschnittlich, aber die Stimmung war grandios)
8. John Reuben (Springtime-Festival)
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Einzige Spielregel: Nur ein Song pro Band ist erlaubt.
1. Die Ärzte – Lasse redn
Ein echter Gute-Laune-Sommer-Song. Und ein Funken Wahrheit steckt auch drin:
„Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus Angst! Hass! Titten! und dem Wetterbericht!“
2. Velvet Revolver – Let It Roll
That’s Schweinerock, yeah… ich liebe diesen rifforientierten Oldschool-Rock’nRoll-Kram.
„Let it roll,
Let it roll!“
3. Beatsteaks – As I Please
DAS perfekte Introlied für ein Konzert – geiles Gitarrenriff zu Beginn, dann steigen volle Lotte die restlichen Instrumente ein und es gibt kein Halten mehr… ganz zu schweigen von den Mitgröhl-Parts
„You dont’t guess my name
But I’ve come to rearrange.
Gotta put yourself at ease,
I do exactly as I please!“
4. Die Fantastischen Vier – Ernten was wir säen
„Alle alle fragen jeder jeder will es wissen:
Warum warum kommt ihr klar,
wieso wieso geht es mir beschissen?!“
5. Relient K – Must Have Done Something Right
„If anyone can make me a better person, you could.
All I got to say is I must have done something good.“
6. John Reuben – Word of Mouth
7. Project 86 – Evil (Chorus of a Resistance)
8. As I Lay Dying – The Sound of Truth
9. Wir Sind Helden – Endlich ein Grund zur Panik
10. Spoken – History Erased
Morgen: Die besten Konzerte 2007.
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Nicht aufalle Alben stößt man gleich nach Erscheinen, manchmal braucht das seine Zeit. Und in die subjektiven Jahrescharts gehören diese „Neuentdeckungen“ auf jeden Fall auch dazu.
1.-4. Muse – Absolution; Origin of Symmetry; Black Holes And Revelations; Showbiz

Was soll ich dazu noch sagen? Großartige Musik, an der ich lange vorbeigerannt bin. Mehr dazu später in der Kategorie „Neuentdeckungen 2007″, die Muse natürlich mit links gewonnen haben.
5. Blindside – The Great Depression

Sperrig, düster, wenig eingängig – deswegen hab ich über ein Jahr gebraucht, um die dahintersteckende Genialität zu entdecken. Und nun liebe ich dieses Album. Je weiter sich die Schweden vom Mainstream entfernen, desto einzigartiger wird die Musik. Sicher nichts zum abfeiern, aber zum Genießen.
6. Disciple – Scars Remain

Hart, melodiös und absolut ehrlich. Zwar schon 2006 erschienen, bin ich erst dieses Jahr darauf gestießen, um mich auf die CRN „vorzubereiten“. Hat sich gelohnt.
7. Sugarplum Fairy – First Round, First Minute
8. Thousand Foot Krutch – Phenomenon
9. Waiting For Steve – Happy Tired Homecoming
10. Switchfoot – Oh! Gravity.
11. Spoken – Last Chance To Breathe
Morgen: Die besten Songs 2007.
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1. Beatsteaks – Limbo Messiah
Rock. N. Roll. Punkt. Aus. Gitarren, Bass, Drums und das alles in gehörigem Tempo: Was braucht man mehr? Wenn eine Platte das Prädikat „live-tauglich“ verdient hat, dann diese. Von „As I Please“ über „Jane Became Insane“, „Demons Galore“ bis hin zu „E-G-O“: Jeder Song ein Kracher. Der ganze Spaß dauert zwar nur gut eine halbe Stunde, aber davon wird keine einzige Sekunde langweilig.
2. Die Ärzte – Jazz ist anders
Was lange währt, wird endlich gut. Auffällig, dass ich bei meinen beiden Jahressiegern eine Weile gebraucht habe, um begeistert zu sein. Aber Hauptsache, das endgültige Fazit stimmt. Und das tut es… deutlich weniger Wortwitz als man es bisher von den Ärzten gewöhnt war, der Humor kommt diesmal deutlich tiefsinniger daher. Und sie haben bei aller musikalischen Vielfalt das Rocken nicht verlernt und mit „Lasse redn“, „Junge“, „Living Hell“, „Deine Freundin“ und – zwar „nur“ Bonustrack, aber nicht zu verachten – „Wir sind die besten“ wieder einen Haufen Prachtstücke abgeliefert.
3. Relient K – Five Score And Seven Years Ago
Schon im Frühjahr erschienen, braucht sich auch der fünfte Streich der vier Amis nicht zu verstecken – auch wenn er einen Tick hinter dem Vorgänger „Mmhmm“ zurückbleibt. Zu Unrecht kennt sie hierzulande fast keiner – denn „Must have done something right“, „I need you“, „Devastation and reform“ und „Deathbed“ können mit säkularen Kollegen locker mithalten.
4. John Reuben – Word of Mouth
5. Wir Sind Helden – Soundso
6. Project 86 – Rival Factions
7. The Hives – The Black And White Album
8. Radiohead – In Rainbows
Morgen: Die besten neu entdeckten Alben 2007
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„Und wieder ist ein Jahr vorüber,
und wieder ist mein Bierglas leer.
Und wieder ein paar Falten
und auch ‘ne Tätowierung mehr.“
(Die Toten Hosen – „Freunde“)
Und da davon fast nichts auf mich zutrifft, dachte ich mir, ich könnte es doch glatt zum Motto meines ganz persönlichen und höchst subjektiven musikalischen Jahresrückblicks machen.
6 Einzelkonzerte bzw. Ein-Tages-Festivals und 3 mehrtägige Festivals zwischen der Schweiz und Nord-Rhein-Westfahlen mit insgesamt knapp 70 gesehenen Bands und ca. 40 gekaufte CDs bilden das ganze in Zahlen ab. In Worten wären das: rauschende Wogen der Euphorie, schweißüberströmte Gitarrenriff, tieftraurige Melancholie – und natürlich wie immer jede Menge Mittelmaß.
Doch nun genug der Vorrede, lassen wir die Fakten, Fakten, Fakten sprechen… jeden Tag gebe ich die Preisträger einer neuen Kategorie bekannt. Morgen: Die Top-Alben 2007.
„So this is the new year.
And I don’t feel any different.
The clanking of crystal
Explosions off in the distance (in the distance).”
(Death Cab for Cutie – „The New Year“)
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Hier ist er, zwischen Gottesdienst und Abendessen: der obligatorische, inhaltslose Weihnachts-Post.

Gespeichert unter: Lebenserfahrung satt
Klassentreffen. Das ist einer dieser wenigen Anlässe, die einem ganz krass deutlich machen, dass schon wieder ein Jahr wie im Flug vergangen ist. Und wie wenig wirklich wichtiges eigentlich in der Zeit passiert ist… oder zumindest wie wenige Dinge, die man im Nachhinein als wichtig erachtet. Und so werden wieder die alten Erinnerungen herausgekramt – und ein wenig oberflächlich die Studienfächer résummiert.
Mittlerweile studiert so gut wie jeder – und auch den Klassenclown findet man plötzlich in einem ganz seriösen Studienfach wieder. Trotzdem haben sich die allermeisten kaum verändert… aber doch irgendwie schon. Oder ist man selbst der, der die Dinge etwas anders sieht?
Vermutlich von allem ein wenig. Richtig interessant wird es dann in vier, fünf Jahren, wenn dann die ersten als Jung-Manager und verheiratet kommen.
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Würden diese ganzen Hobby-Panikmacher, die gerade blind der protestierenden Horde hinterherrennen, einfach mal die Augen öffnen und die Zeit, die für’s rumheulen, Leute warnen und Profile „anpassen“ draufgeht, für einen (einen!) Klick an der richtigen Stelle verwenden, statt einen auf Möchtegern-“ich bin dagegen“-Che-Guevara zu machen, wär das „StasiVZ“-Problem kein Problem mehr. Schön, dass man heutzutage keine Bomben mehr werfen muss, um revolutionär, kritisch, freiheitsbewusst – und hauptsache dagegen – zu sein.
Oh wie ich es hasse, wenn alle einfach mal aus Prinzip protestieren, ohne überhaupt zu wissen, worum es geht. Noch schlimmer, wenn sie das wild verbreiten und dadurch Panik schüren.
Eine Meinung zu haben ist ja wirklich lohnenswert – sie sich aber selbst zu bilden, statt sie einfach von dem zu übernehmen, der am lautesten schreit, unbezahlbar.
„Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür.
Ich bin dagegen, ich bin nicht so wie ihr.
Ich bin dagegen, egal, worum es geht.
Ich bin dagegen, weil ihr nichts davon versteht.“
(Die Ärzte – „Rebell“)
Der Individualismus des 21. Jahrhunderts scheint bloß darin zu bestehen, der größten „individuellen Masse“ anzugehören. Eigentlich traurig.
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Im Youtube-Profil der Macher der schwäbischen Stirb Langsam-Parodie (ihr erinnert euch sicher) finden sich noch so einige andere Schätze. Diesmal: Die WG von Jürgen Bauer und seinen „24″-Kumpels
Der Klodeckel:
Kehrwoche:
Der Rasenmäher-Mann: